Best of: 5 Tipps für deine perfekte Haarpflege

Hand aufs Herz: Wunder gibt es nicht und mit den so viel gepriesenen,
preiswerten Hausmittelchen kommst du auch nicht so weit. Denn professionelle Haarpflege ist eben deswegen so wirkungsvoll, weil sie aus professioneller Hand kommt. Das heißt, dass sich Profis mit der Zusammensetzung der pflegenden Inhaltsstoffe sehr viel Mühe gegeben haben.

Nun ist es auch bei der Haarpflege so, dass günstigere Produkte eben auch günstiger in der Herstellung sein müssen. Verfolge deshalb lieber folgenden Grundsatz:

1. Lieber wenige hochwertige Produkte statt viel günstiger Firlefanz

Sehr gute Haarpflegeprodukte zeichnen sich dadurch aus, dass du nur eine kleine Menge benötigst, um dein Haar mit allem zu versorgen, was es braucht. Wenn du hier nun vom günstigeren Produkt – das nicht die gleichen wirksamen Inhalte in sich trägt – eine größere Menge verwenden musst, dann verpufft schon ein Teil des eingesparten Geldes an dieser Stelle. Ein Beispiel, das du sicher kennst: Shampoos, von denen man Unmengen nehmen muss, damit sie überhaupt im Haar schäumen.

Eine weitere Falle, in die du tappen kannst, ist die Verpackung. Denn die schöne bunte Werbung zeigt fast wöchentlich neue Haarpflegeprodukte, die total stylisch aussehen, aber

2. Haarpflegeprodukte sind KEIN stylisches Accessoire

Natürlich sehen manche Produkte echt super im Badezimmerregal aus, aber sind sie auch richtig gut für dein Haar geeignet? Wir kennen das ja: Das Auge möchte auch verwöhnt werden, und selbstverständlich sind schöne Verpackungen eben SCHÖN, aber bitte achte doch auf die Inhaltsstoffe und vor allem darauf, was dein Haar braucht. Hast du coloriertes Haar? Dünnes Haar? Trockene Kopfhaut? Dein Haar interessiert es leider überhaupt nicht, ob die Flasche rot, blau oder grün ist, sondern nur, ob das Produkt sie wirkungsvoll kräftigt, wiederaufbaut und schützt.

Doch was braucht das Haar nun wirklich?

3. Die wichtigsten Haarpflegeprodukte kurz erklärt

Es gibt bei der Haarpflege eine Vielzahl an Produkten, die sicherlich gut sind und ihren Zweck erfüllen. Jedoch gibt es Basics, die einfach jeder in seinem Badezimmer haben sollte, dem etwas an seiner Haarpracht liegt. Hierzu zählen

  1. Das Shampoo: Dieses sollte deinem Haartyp entsprechen und aus natürlichen Inhaltsstoffen bestehen, denn chemische Zusatzstoffe sind eher belastend für dein Haar. Neigst du zu juckender Kopfhaut und hast feines Haar, sind Wirkstoffe wie Süßgras, Ginkgo, Hopfen und Kamille sehr schonend. Kennst du vielleicht die Serie „Sensibler Kopf & Feines Haar“? Schonende Pflege auf höchstem Niveau. Übrigens solltest du dein Haar nicht unbedingt jeden Tag waschen, denn das Haar fettet schneller nach, je öfter es einer Reinigung unterworfen wird. Du kannst zwischendurch auch einfach mal ein Trockenshampoo benutzen, wenn der Haaransatz fettig wirkt. Hier gibt es Produkte, die das Haar zusätzlich pflegen und stärken.
  2. Die Haarkur: Eine Tiefenpflege ist wirklich wichtig für schönes Haar, das gesund bleiben soll, denn eine Haarkur ist reichhaltig an schützenden Substanzen. Da eine Kur auch länger im Haar verbleibt als ein Conditioner, können die Haare die Inhaltsstoffe besser aufnehmen. Auch bei der Haarkur solltest du darauf achten, dass sie für dich und dein Haar geeignet ist. Hier hilft oft leider nur „Try&Error“. Die Haarkur sollte auf jeden Fall frei von Silikonen sein. Die Keratin Haar Erneuerungskur von Margot Schmitt ist ohne Übertreibung ein Knaller! Selbst kaputtes Haar wird mit dem Keratin gesundgepflegt, die Haarstruktur wird wunderbar geglättet.
  3. Haarspitzenpflege: Gerade die Haarspitzen bei längerem Haar werden stark beansprucht. Bei Schulterlänge liegen sie permanent auf, was sie schädigt; bei noch längerem Haar ist die Haarspitze natürlich der „älteste“ Teil des Haares und bedarf „Seniorenpflege“ =o). Es macht also durchaus Sinn, diesem Teil deiner Haare jeden Tag ein bisschen Pflege on top zu geben, damit die Haare unten nicht brechen, z.B. mit dem Haarspitzenwunder DeLuxe. Bei Kurzhaarfrisuren ist dies nicht ganz so relevant, da die Haare regelmäßig beim Friseur geschnitten und in Form gebracht werden.

4. Haare schneiden ist ein Muss

Die einen lieben es, beim Friseur zu sitzen, die anderen leiden bei jedem Zentimeter Haar, der abgeschnitten wird. Doch ein wenig Haar muss hier und da fallen, damit es gesund bleibt. Da kann auch die beste Pflege nicht entgegenwirken, denn die Haare wachsen unterschiedlich und bedürfen manchmal einer kleinen Korrektur. Mit einer richtig guten Pflege ist ein solcher Schnitt aber nur wenige Male im Jahr notwendig.

5. Schenke deinem Haar Aufmerksamkeit

Kein Witz, wer sein Haar nicht nur schnell nebenbei wäscht und föhnt, sondern die Pflege zelebriert, wird bemerken, dass sich das Haar verändert und kräftiger wird. Warum verwenden wir nicht ein bisschen mehr Zeit auf die Verschönerung unserer Haarpracht. Bei der Wahl deiner Klamotten und beim Schminken nimmst du dir auch die Zeit, die es braucht. Also tu deinem Haar etwas Gutes und wasche und pflege es mit Aufmerksamkeit und Bedacht. Auch das schonende Föhnen ist wichtig, nicht mit voller Power und möglichst schnell, sonst „verbrennst“ du die Schutzschicht deiner Haare.

Haarpflege tut der Ssele gut!

Fotografen: Genessa Panainte, Ryan Moreno

Damit die Locken richtig locker locken

Die eine liebt sie, die andere hasst sie – die Locken, manchmal auch bekannt als widerspenstiges krauses Haar.

Wir lieben sie!
Denn mit ein bisschen Pflege und dem einen oder anderen Pflegetrick zaubern Locken oder Wellen eine wunderbare Kontur um dein Gesicht.

Pflege und Feuchtigkeit

Ob ungleichmäßige Naturkrause, wilde Locken oder nur leichte Wellen – eine intensive Pflege ist Pflicht, denn oft fehlen Glanz und Feuchtigkeit, welche deine Locken erst richtig zur Geltung bringen. Wir empfehlen daher ein gutes Feuchtigkeitsshampoo für trockenes Haar. Insbesondere die Spitzen freuen sich immer über eine Extraportion Pflege – zum Beispiel durch unser Haarspitzenwunder. Wachs und Haaröl verleihen Glanz und definieren die Locken.

Volumen

Egal, ob du deine Locken auffällig in Szene setzen möchtest oder lieber die Wellen nur dezent betonen willst – Volumen muss her!

Für wildes krauses Haar knete nach dem Waschen etwas Schaumfestiger in dein Haar und lasse es an der Luft trocknen. Bei kaltem Wetter oder wenn du es eilig hast, tut es auch ein Föhn mit Diffusor-Aufsatz. Zum Schluss kannst du noch etwas Wachs in die Spitzen geben, um einzelne Partien zu definieren – fertig!

Wichtig: Nur im nassen Zustand kämmen, damit die Locken nach dem Trocknen nicht wieder herausgebürstet werden.

Foto: unsplash, Fotograf: Seth DoyleFür sanfte Wellen probiere doch einmal unsere Do-it-yourself-Traumrollen aus. Hierfür steckst du die Traumrolle einfach auf einen Holzstab und schon wird eine Rundbürste daraus, mit der sich das trockene Haar erst bürsten und dann einrollen lässt, kurz darüber föhnen und nach dem Auskühlen herausdrehen.

Es ist ganz simpel und dauert keine 10 Minuten – dabei zaubern die Traumrollen ein wunderbares, natürliches Volumen ins Haar! Dabei glätten sie die Haarstruktur, sodass gleichmäßige glamouröse Wellen entstehen.

Das Haar wird dabei in keinster Weise strapaziert, wie dies beim Eindrehen mit einem (oft viel zu heißen) Lockenstab passiert, sondern auch noch gepflegt, da mit der Rundbürste die Haarstruktur geglättet wird.

Anschließend mit Haarspray fixieren.

Je nach Laune und Tagesform kannst du so – ergänzt durch das passende Make-up und das entsprechende Outfit – deinen Typ verändern.

„Mein Haar braucht ’ne Kur!“ – Aber mach‘ es richtig, sonst verpufft der Effekt

Unsere Haare sind Teil unseres Gesamt-Looks, deswegen legen wir großen Wert auf Frisur, Haarfarbe, Styling. Doch sowohl Umwelteinflüsse als auch unsere Frisier- und Färbeaktionen beanspruchen die Struktur des Haares.

Neben dem Haarewaschen hilft eine Kur, dem Haar wieder Geschmeidigkeit und Elastizität zu geben. Aber welche??? Und wann???? Und wie?????

Keine Panik, es ist keine komplizierte Wissenschaft, aber ein paar Punkte solltest du dennoch beachten, damit dir die Haarkur auch wirklich etwas bringt.

1.   Welcher Haartyp bist du?

Je nach HaarstruktuDie Spezialampullen mit Süßgras und Koffein.r braucht das Haar unterschiedliche Pflege. Feines Haar braucht viel Feuchtigkeit, sollte allerdings nicht durch Cremekuren beschwert werden. Hier ist vielleicht sogar eine Ampullenkur besser, wie aus unserer Sensitiv-Serie. Diese Kuren helfen auch bei stark strapaziertem Haar, denn die Wirkstoffe können im Haar verbleiben und müssen nicht ausgespült werden.

Trockenes Haar, oft in Kombination mit Locken, braucht insbesondere Pflege in den Spitzen. Hier kann eine Kur auch mal nur in der unteren Haarpartie verteilDas DeLuxe Haarspitzenwunder.t werden. Es gibt dazu besondere Pflegeprodukte NUR für die Spitzen, wie das Haarspitzenwunder der DeLuxe-Haarpflegeserie. Auch dieses Produkt muss nicht ausgespült werden und kann sogar im trockenen Haar verwendet werden.

Aber zurück zur Haarkur, denn diese ist, nicht zu häufig angewendet, eine Wohltat für die Haare. Die Kur sollte deswegen auch ein wenig „zelebriert“ werden.

2.   Wie oft brauche ich eine Haarkur?

Eine Kur ist eine BESONDERE Pflege und daher kein tägliches Ritual! Einmal in der Woche deinen Haaren intensive Aufmerksamkeit zukommen zu lassen ist vollkommen ausreichend. Bist du sogar der Meinung, dass deine Haare eigentlich schon ohne Extra-Behandlung schön und gesund aussehen, dann nutze auch nur alle zwei Wochen eine Kur. Ganz darauf verzichten solltest du jedoch nicht, denn du willst ja, dass der gesunde, schöne Look bleibt.

3.   Kur aufs Haar und fertig?

NEIN!!! Den größten Fehler, den du machen kannst, ist, dein Haar nicht optimal auf die Intensivpflege vorzubereiten! Oder cremst du dich ein, ohne vorher geduscht zu haben? Eben! Also wasche dein Haar bitte gründlich mit Shampoo. Auch das Shampoonieren ist schon ein erster Pflegeakt – massiere hierbei deine Kopfhaut, das fördert die Durchblutung und regt damit den Haarwuchs an.

Nach der Reinigung solltest du dein Haar sehr gut auswaschen, so dass wirklich KEINE Rückstände mehr darin zu finden sind. Danach wird das Haar mit einem Handtuch trocken gedrückt. Ein Drücken ist besser als ein kräftiges Durchrubbeln, da hierdurch sonst die Haare aufgeraut werden und Knoten entstehen. Nach dem Antrocknen solltest du dein Haar auch noch einmal gründlich kämmen, so dass es komplett entwirrt ist.

Das Haar sollte noch etwas feucht sein, denn dann nimmt es die Haarkur besser auf und die Kurmasse lässt sich gut verteilen.

4.   Klasse oder Masse?

Selbstverständlich solltest du eine hochwertige Kur für dein Haar verwenden, dafür reicht dann bei der Anwendung auch eine kleine Menge – je nach Haarlänge ein haselnuss- bis walnussgroßer Klecks.

5.   In der Ruhe liegt die Kraft!

Den Begriff Kur kennen wir ja auch aus der Medizin als Heilbehandlung. Während einer Kur soll der Körper wieder Kraft schöpfen. Aha! Na also, das Gleiche sollte dann wohl auch bei der Anwendung einer Haarkur möglich sein. Konzentriere dich auf die Gesundung deiner Haare und widme ihnen deine volle Aufmerksamkeit – eine schöne Massage inbegriffen.

Solltest du schnell fettendes Haar haben, dann konzentriere dich bei der Behandlung eher auf die unteren Haarpartien und verteile die Kur nicht auf der Kopfhaut, denn die reichhaltige Pflege kann an dieser Stelle dazu führen, dass dein Haar noch schneller nachfettet.

6.   Einfach mal abwarten

Für noch mehr Wirkung kannst du nach dem Einmassieren der Haarkur deine Haare in ein Thermo-Handtuch einwickeln, denn die Wärme lässt die Pflegestoffe noch tiefer in die Haarstruktur eindringen. Die Kur muss nicht länger als 20 Minuten im Haar verbleiben, denn danach können sowieso keine Pflegepartikel mehr vom Haar aufgenommen werden.

7.   Der richtige Waschgang

Das Haar muss bei herkömmlichen Haarkuren unbedingt ordentlich ausgespült werden, damit keine Kur-Rückstände im Haar verbleiben und es beschweren oder verkleben. Wie bei der Waschmaschine solltest du auf die richtige Temperatur achten, denn zu heißes Wasser greift die Kopfhaut an. Für ein schonendes Auswaschen verwendest du lauwarmes Wasser. Dabei massierst du die Haare noch einmal durch, damit wirklich alle Rückstände ausgewaschen werden.

8.   Und jetzt noch den üblichen Conditioner?

Zu viel ist einfach zu viel! Wenn du eine Haarkur verwendet hast, dann ist dein Haar reichhaltig gepflegt und benötigt nicht auch noch eine Spülung. Diesen Schritt kannst du dir für heute also schenken.

9.   Jetzt aber schnell föhnen?

Föhnen ja, aber auch hier bitte auf die Temperatur achten, denn zu viel Hitze greift die Haare an und nimmt ihnen den Glanz. Lieber einen Gang runter schalten, sonst verpufft am Ende die ganze Pflegeprozedur.