Sommerfrisuren: Leinen los – Nacken frei

Endlich ist der Sommer da! Die Sonne scheint, das Freibad hat geöffnet, die Biergärten sind voll und wir genießen jede freie Minute an der warmen Luft. Aber – wir ertappen uns auch hin und wieder dabei, wie wir über Hitze und Schweiß stöhnen. Besonders diejenigen mit langer Mähne können ein Lied davon singen. Im Nacken und am Haaransatz ist es einfach zu heiß …

Was tun? Abschneiden wäre eine Lösung, aber wer will das schon?!

Dann doch lieber: Haare hoch! Geht schnell, gelingt immer – auch mit wenigen Hilfsmitteln!

 

1. Die Faule

Hier gilt: Es muss schnell gehen – einfach die Haar irgendwie zusammenzwirbeln, per Gummi oder Haarspange befestigen und – kleines Augenzwinkern – noch zwei Essstäbchen à la chinoise reinstecken.

2. Die Romantische

Wer Zeit und Talent hat und vielleicht auch noch etwas Besonderes vor, kann natürlich auch flechten, stecken und verzieren. Diese Variante ist aber ganz klar etwas für Geübte!

MargotundMargit: Kleine Accessoires verschönern jede Frisur.

 

3. Die Praktische

Kein Haarband zur Hand – nimm doch einfach einen Schal oder ein Tuch! Um die Mähne wickeln, Haare drunter verstauen, Enden des Stoffs einschlagen oder zusammenbinden, fertig!

 MargotundMargit: Haare schnell zusammengebunden mit einem Tuch.

 

4. Die Sportliche

Wir schwitzen nicht nur am Nacken, sondern die gesamte Kopfhaut kann warm werden – sehr blonde Menschen haben vielleicht sogar schon einmal einen Sonnenbrand auf der Kopfhaut gehabt. Eine Kopfbedeckung schadet hier nicht. Das Haar kann hier ganz unter die Kappe genommen werden oder als Dutt oder Pferdeschwanz hinten aus der Öffnung schauen.

MargotundMargit: Unter einer Kappe verschwinden auch leicht verschwitzte Haare.

Also: Hauptsache Nacken frei, damit die Haut atmen kann und der Wind Kühlung bringt …

Alles Weitere besorgen ein Eistee und ein Bad im kühlen Wasser!

Extra-Pflegetipp: Eine kühle Kopfhaut mit intensiver Pflege erhältst du auch mit dem Tonikum Sensibler Kopf & Feines Haar. Es ist feuchtigkeitsspendend und beruhigt die Kopfhaut.

 

Best of: 5 Tipps für deine perfekte Haarpflege

Hand aufs Herz: Wunder gibt es nicht und mit den so viel gepriesenen,
preiswerten Hausmittelchen kommst du auch nicht so weit. Denn professionelle Haarpflege ist eben deswegen so wirkungsvoll, weil sie aus professioneller Hand kommt. Das heißt, dass sich Profis mit der Zusammensetzung der pflegenden Inhaltsstoffe sehr viel Mühe gegeben haben.

Nun ist es auch bei der Haarpflege so, dass günstigere Produkte eben auch günstiger in der Herstellung sein müssen. Verfolge deshalb lieber folgenden Grundsatz:

1. Lieber wenige hochwertige Produkte statt viel günstiger Firlefanz

Sehr gute Haarpflegeprodukte zeichnen sich dadurch aus, dass du nur eine kleine Menge benötigst, um dein Haar mit allem zu versorgen, was es braucht. Wenn du hier nun vom günstigeren Produkt – das nicht die gleichen wirksamen Inhalte in sich trägt – eine größere Menge verwenden musst, dann verpufft schon ein Teil des eingesparten Geldes an dieser Stelle. Ein Beispiel, das du sicher kennst: Shampoos, von denen man Unmengen nehmen muss, damit sie überhaupt im Haar schäumen.

Eine weitere Falle, in die du tappen kannst, ist die Verpackung. Denn die schöne bunte Werbung zeigt fast wöchentlich neue Haarpflegeprodukte, die total stylisch aussehen, aber

2. Haarpflegeprodukte sind KEIN stylisches Accessoire

Natürlich sehen manche Produkte echt super im Badezimmerregal aus, aber sind sie auch richtig gut für dein Haar geeignet? Wir kennen das ja: Das Auge möchte auch verwöhnt werden, und selbstverständlich sind schöne Verpackungen eben SCHÖN, aber bitte achte doch auf die Inhaltsstoffe und vor allem darauf, was dein Haar braucht. Hast du coloriertes Haar? Dünnes Haar? Trockene Kopfhaut? Dein Haar interessiert es leider überhaupt nicht, ob die Flasche rot, blau oder grün ist, sondern nur, ob das Produkt sie wirkungsvoll kräftigt, wiederaufbaut und schützt.

Doch was braucht das Haar nun wirklich?

3. Die wichtigsten Haarpflegeprodukte kurz erklärt

Es gibt bei der Haarpflege eine Vielzahl an Produkten, die sicherlich gut sind und ihren Zweck erfüllen. Jedoch gibt es Basics, die einfach jeder in seinem Badezimmer haben sollte, dem etwas an seiner Haarpracht liegt. Hierzu zählen

  1. Das Shampoo: Dieses sollte deinem Haartyp entsprechen und aus natürlichen Inhaltsstoffen bestehen, denn chemische Zusatzstoffe sind eher belastend für dein Haar. Neigst du zu juckender Kopfhaut und hast feines Haar, sind Wirkstoffe wie Süßgras, Ginkgo, Hopfen und Kamille sehr schonend. Kennst du vielleicht die Serie „Sensibler Kopf & Feines Haar“? Schonende Pflege auf höchstem Niveau. Übrigens solltest du dein Haar nicht unbedingt jeden Tag waschen, denn das Haar fettet schneller nach, je öfter es einer Reinigung unterworfen wird. Du kannst zwischendurch auch einfach mal ein Trockenshampoo benutzen, wenn der Haaransatz fettig wirkt. Hier gibt es Produkte, die das Haar zusätzlich pflegen und stärken.
  2. Die Haarkur: Eine Tiefenpflege ist wirklich wichtig für schönes Haar, das gesund bleiben soll, denn eine Haarkur ist reichhaltig an schützenden Substanzen. Da eine Kur auch länger im Haar verbleibt als ein Conditioner, können die Haare die Inhaltsstoffe besser aufnehmen. Auch bei der Haarkur solltest du darauf achten, dass sie für dich und dein Haar geeignet ist. Hier hilft oft leider nur „Try&Error“. Die Haarkur sollte auf jeden Fall frei von Silikonen sein. Die Keratin Haar Erneuerungskur von Margot Schmitt ist ohne Übertreibung ein Knaller! Selbst kaputtes Haar wird mit dem Keratin gesundgepflegt, die Haarstruktur wird wunderbar geglättet.
  3. Haarspitzenpflege: Gerade die Haarspitzen bei längerem Haar werden stark beansprucht. Bei Schulterlänge liegen sie permanent auf, was sie schädigt; bei noch längerem Haar ist die Haarspitze natürlich der „älteste“ Teil des Haares und bedarf „Seniorenpflege“ =o). Es macht also durchaus Sinn, diesem Teil deiner Haare jeden Tag ein bisschen Pflege on top zu geben, damit die Haare unten nicht brechen, z.B. mit dem Haarspitzenwunder DeLuxe. Bei Kurzhaarfrisuren ist dies nicht ganz so relevant, da die Haare regelmäßig beim Friseur geschnitten und in Form gebracht werden.

4. Haare schneiden ist ein Muss

Die einen lieben es, beim Friseur zu sitzen, die anderen leiden bei jedem Zentimeter Haar, der abgeschnitten wird. Doch ein wenig Haar muss hier und da fallen, damit es gesund bleibt. Da kann auch die beste Pflege nicht entgegenwirken, denn die Haare wachsen unterschiedlich und bedürfen manchmal einer kleinen Korrektur. Mit einer richtig guten Pflege ist ein solcher Schnitt aber nur wenige Male im Jahr notwendig.

5. Schenke deinem Haar Aufmerksamkeit

Kein Witz, wer sein Haar nicht nur schnell nebenbei wäscht und föhnt, sondern die Pflege zelebriert, wird bemerken, dass sich das Haar verändert und kräftiger wird. Warum verwenden wir nicht ein bisschen mehr Zeit auf die Verschönerung unserer Haarpracht. Bei der Wahl deiner Klamotten und beim Schminken nimmst du dir auch die Zeit, die es braucht. Also tu deinem Haar etwas Gutes und wasche und pflege es mit Aufmerksamkeit und Bedacht. Auch das schonende Föhnen ist wichtig, nicht mit voller Power und möglichst schnell, sonst „verbrennst“ du die Schutzschicht deiner Haare.

Haarpflege tut der Ssele gut!

Fotografen: Genessa Panainte, Ryan Moreno

Damit die Locken richtig locker locken

Die eine liebt sie, die andere hasst sie – die Locken, manchmal auch bekannt als widerspenstiges krauses Haar.

Wir lieben sie!
Denn mit ein bisschen Pflege und dem einen oder anderen Pflegetrick zaubern Locken oder Wellen eine wunderbare Kontur um dein Gesicht.

Pflege und Feuchtigkeit

Ob ungleichmäßige Naturkrause, wilde Locken oder nur leichte Wellen – eine intensive Pflege ist Pflicht, denn oft fehlen Glanz und Feuchtigkeit, welche deine Locken erst richtig zur Geltung bringen. Wir empfehlen daher ein gutes Feuchtigkeitsshampoo für trockenes Haar. Insbesondere die Spitzen freuen sich immer über eine Extraportion Pflege – zum Beispiel durch unser Haarspitzenwunder. Wachs und Haaröl verleihen Glanz und definieren die Locken.

Volumen

Egal, ob du deine Locken auffällig in Szene setzen möchtest oder lieber die Wellen nur dezent betonen willst – Volumen muss her!

Für wildes krauses Haar knete nach dem Waschen etwas Schaumfestiger in dein Haar und lasse es an der Luft trocknen. Bei kaltem Wetter oder wenn du es eilig hast, tut es auch ein Föhn mit Diffusor-Aufsatz. Zum Schluss kannst du noch etwas Wachs in die Spitzen geben, um einzelne Partien zu definieren – fertig!

Wichtig: Nur im nassen Zustand kämmen, damit die Locken nach dem Trocknen nicht wieder herausgebürstet werden.

Foto: unsplash, Fotograf: Seth DoyleFür sanfte Wellen probiere doch einmal unsere Do-it-yourself-Traumrollen aus. Hierfür steckst du die Traumrolle einfach auf einen Holzstab und schon wird eine Rundbürste daraus, mit der sich das trockene Haar erst bürsten und dann einrollen lässt, kurz darüber föhnen und nach dem Auskühlen herausdrehen.

Es ist ganz simpel und dauert keine 10 Minuten – dabei zaubern die Traumrollen ein wunderbares, natürliches Volumen ins Haar! Dabei glätten sie die Haarstruktur, sodass gleichmäßige glamouröse Wellen entstehen.

Das Haar wird dabei in keinster Weise strapaziert, wie dies beim Eindrehen mit einem (oft viel zu heißen) Lockenstab passiert, sondern auch noch gepflegt, da mit der Rundbürste die Haarstruktur geglättet wird.

Anschließend mit Haarspray fixieren.

Je nach Laune und Tagesform kannst du so – ergänzt durch das passende Make-up und das entsprechende Outfit – deinen Typ verändern.